Verödungsbehandlung

 

Behandelt werden können störende Besenreiser, aber auch kleine retikuläre Venen sowie Seitenastkrampfadern oder vorgwölbte so genannte "Perforansvenen".

 

Bei einer Verödungsbehandlung wird mit einer feinen Kanüle ein Verödungsmittel (Aethoxysklerol) direkt in die feinen Gefäße eingespritzt. Die dadurch entstehende leichte Entzündung führt zu einer Verklebung des Gefäßes. Im Anschluss wird ein Kompressions-verband angelegt, der für 1-10 Tage getragen werden muß. Für 4 Wochen sollte auf Sauna und vor allem Sonnenbäder verzichtet werden, da sich die behandelten Stellen durch UV-Licht braun verfärben können. Je nach Ausprägung können 3-4 Sitzungen oder mehr pro Bein bis zum gewünschten kosmetischen Ergebnis nötig sein.

 

Alternativ kann in einigen Fällen oder an besonders "hartnäckigen" Stellen eine Laserbehandlung erfolgen. Mit dem Laser wird unter Kühlung der Haut das Blutgefäß mit kurzen Energieimpulsen verschweißt. Diese Impulse nehmen Sie als feine Nadelstiche wahr. Die Laserbehandlung ist sehr zeitaufwändig, deshalb können jeweils nur kleinere Areale in einer Sitzung behandelt werden. Der Erfolg kann jedoch besser sein als mittels Verödungstechnik, außerdem besteht keine Gefahr durch eine (seltene) allergische Reaktion auf das Verödungsmittel.